Auf dem Weg von unserem Steuerberater ins Büro in den Josettihöfen in der Rungestraße gelang es mir, am U-Bahnhof Stadtmitte eine der neuen Kleinprofilbahnen vom Typ HK06 auf der U2 nach Pankow zu erwischen.
Drei Stationen lang – ich mußte an am U-Bahnhof Märkisches Museum aussteigen – konnte ich einige Fotos machen von dem neuen Kratzschutz machen, der auf den Innenseiten der Fenster angebracht ist.
Die Folie macht einen soliden Eindruck. Ornamentiert ist sie mit dem Brandenburger Tor-Icon, wie es auch von den Wandfolien der Ost-S-Bahnen bekannt ist.
Wir werden versuchen, über die Pressestelle der BVG noch eine zusätzlich Informationen herauszubekommen. Auf der Website der BVG findet sich zum Thema Scratching bzw. Vandalismus derzeit nur ein Bericht über einen Vergleichstest aus April 2006.




Malte
7. November 2008
13:27 Uhr
Welchen Sinn hat wohl das Muster? Damit Beschädigungen nicht so auffallen? Die beklebten Scheiben wirken irgendwie sehr “unruhig”…
AF_Blog
7. November 2008
13:29 Uhr
Die habe ich neulich auch fotografiert, weil ich sie sehr unruhig und wirr fand, so wie die Fußbälle bei der WM. Zusammen mit dem Muster der Sitze wird mensch ganz wirr im Kopf.
The Exit
7. November 2008
21:12 Uhr
Man fühlt sich im Wagen nicht sehr wohl, weil das Fenster einen förmlich anschreit.
Auch auf der U6 sieht man solche Wagen.
Stefan
9. November 2008
18:38 Uhr
Yub. Fühle mich auch irgendwie unwohl. Und vielleicht ist dies ja der gewünschte Effekt: Bloß raus hier…
Neues vom Glöck...BVG
14. November 2008
20:56 Uhr
[…] Unterschied zwischen dem natürlichen Scratching und der Folie, von der das Stadtbahn-Blog zu berichten weiß, daß sie “einen soliden Eindruck” mache und mit dem […]
Batz
15. November 2008
23:31 Uhr
Die BVG beweist damit immerhin Konsequenz und hält den Antikratzschutz genau in demselben abstoßenden und geschmacklosen Design, der auch ansonsten sämtliche Bahnen, Sitzpolster und Wände auszeichnet.
Lausiges Klippschuldesign mit maximalem Störfaktor. Klingt logisch: Wenn man die Fenster selbst schon so scheissenhässlich macht, hat kein Rowdy mehr Interesse dran drauf rumzumalen, weil es eh nichts mehr zu verschlimmern geht.
Nico
15. November 2008
23:37 Uhr
@Batz Vielleicht gibt es ja noch ein paar weltverbessernde Schmierer, die das durch „Kunstwerke“ wieder hinbiegen wollen. Vorhin habe ich in der U5 Kratzer und rote Schmierereien auf der Folie entdeckt. Allerdings auf transparenter Folie ohne Brandenburger Tor.
Stefan
16. November 2008
09:10 Uhr
Die beklebten Bahnen sollten einen Aufkleber bekommen: Achtung, eine Fahrt jenseits von 2 Stationen kann Klaustrophobie-Schübe auslösen…
.rhavin
16. November 2008
16:48 Uhr
Echtes Interesse an einer Bekämpfung dieser allseitigen Erfreuung an jugendlichem Fähigkeitsbeweis (“Ey, isch kann meinen Namen schreiben, toll, wa?”) sähe natürlich anders aus.
In Irland wird z. B. das Rauchen in Rauchverbotszohnen mit 5000 € belohnt. Erfolg: keiner raucht dort, wo er nicht darf. In Deutschland sind das 15 €, den Erfolg können wir auf U-Bahnhöfen bewundern.
Wenn die Familie 2 Jahre nicht in den Urlaub fahren kann, weil Sohnemann einen U-Bahnzug neu möblieren muß, würde dieser Spuk schnell wieder vorbei sein.
Aber dann hätten BVG und S-Bahn ja keine Ausreden, um per Fahrpreiserhöhung ihr nutzloses und überteuertes Management zu vergolden…
Fahrgast
11. Januar 2009
22:21 Uhr
Den Grafiker und die Damen und Herren der Qualitätskontrolle der BVG sollte man auch sofort entlassen:
http: / / www.pic-upload.de / 11.01.09 / i5s2u.jpg
Nico
11. Januar 2009
22:25 Uhr
@Fahrgast Berechtigter Hinweis. Auch an der rechten Säule wurde geschlampt. Aber, selbst wenn das korrekt wäre …
Stefan
12. Januar 2009
10:10 Uhr
Hm. Erinnere mich noch an das perspektivische Zeichnen mit Geodreieck und Bleistift in der 9. Klasse. Das Logo hätte schwer Mecker gegeben…
Einfahrt U55 in ...log
8. August 2009
16:24 Uhr
[…] freundlich vor sich hin. Immerhin haben sie sie Scheiben der Züge (bzw. des Zuges?) nicht mit dieser dusseligen Folie […]