Aus der Kategorie Bauarbeiten, Stadtbahn-Blog, U-Bahnstationen in Berlin von Stefan

13. April 2009

Baufortschritte auf dem Halb-Geisterbahnhof Jannowitzbrücke (U8) Teil 3

Nach zwei Monaten war ein Blick auf den Stand der Arbeiten einfach wieder einmal fällig. Und unsere Befürchtung haben sich bewahrheitet.

@hagenburger hat mit seiner Vermutung, der neue Bodenbelag müsse wegen des BVG Headquarters einen “wertigeren” Eindruck machen, recht behalten.

Erst am Alexanderplatz und jetzt an der JannowitzbrückeKüchen-Platten-Marmor als Bahnsteigpflaster… :(

Aber seht selbst:

Positiv läßt sich allerdings vermerken, daß der bisher geschlossene Aufgang wohl in der Tat wieder reaktiviert werden könnte.

3 Kommentare zu „Baufortschritte auf dem Halb-Geisterbahnhof Jannowitzbrücke (U8) Teil 3“

  1. Ach, ich finden Boden okay. Der ganze Bahnhof wirkt sicher auch einladender mit hellem Boden als mit der schwarzen Asphaltdecke vorher.

    P. S. Wenn du schon die ersten 25 Sekunden des Videos nicht wegschneiden möchtest, dann Film in der Zeit doch wenigstens die anderen Fahrgäste, dann ist es nicht so langweilig ;-)

  2. Oh nein, Caveman-Sprache… ich meinte natürlich ich finde DEN Boden okay.

  3. @Malte: Es spricht nicht so viel gegen helleren Boden (außer Denkmalschutz). Aber das Material, das die BVG hier einbaut, ist grauenhaft: Es passt farblich überhaupt nicht in die schönen historischen U-Bahnstationen und durch die schräge Verlegung (nicht parallel zu den Gleisen) wirkt es extrem unruhig.

    Außerdem sehen die U-Bahnstationen mit den hellen Platten bereits nach fünf Jahren dreckiger aus, als die Asphaltböden nach 80 Jahren. Besonders abschreckendes Beispiel: Die Stationen der U5.

    An vielen S-Bahnstationen gibt es auch nicht mehr den ursprünglichen Bodenbelag. Allerdings harmonieren hier die Bodenplatten deutlich besser.

    Es gibt übrigens einen entscheidenden Unterschied: Die neuen Materialien (Emaillebleche und Granitplatten) wirken mit der Zeit versifft. Die alten Materialien (Fließen und Asphalt) entwickeln mit der Zeit eine Patina und passen deshalb gut zu Berlin.

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