Artikel-Schlagworte: „frühstück“

Aus der Kategorie Essen & Ausgehen von Stefan

21. März 2009

Cafés, die wir gern aufsuchen (1): Hackescher Hof

Für alle, die gern süß frühstücken, gibt es im Café Hackescher Hof ein absolutes Highlight:

Konfitüre von D’Arbo (ja, jene aus Österreich…) und fluffige Ost-Schrippen. Mit Butter, schwarzem Café und dem ganzen Drum-herum m.E. immer 30 Minuten wert. :)

Und wenn man nett fragt, dann suchen die Damen einem auch Rosen-Marillen-Konfitüre heraus. Mit der kann man ja bekanntlich auch andere Dinge machen, wie zum Beispiel Rosenmarillen-Joghurt-Eis:

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Aus der Kategorie Hotels, Pensionen & Übernachten von Stefan

9. März 2009

Hotels, in denen wir nicht mehr schlafen wollen (1): Hotel Agon am Alexanderplatz

Es gibt Momente, in denen einem in Sekundenbruchteilen Erkenntnis zuteil wird, die das restliche Leben beeinflußt:


  • – der Krieg ist verloren,

  • – sie ist nicht die Frau für’s Leben und

  • – ich werde mit knurrenden Magen meinen Trolley durch die weite Tristesse der neuen sozialistischen Stadt schleppen.


Da waren sie wieder – meine Frühstücksbuffetfreunde: Tischabfallbehälter, Einzelportiönchen Butter, die ohne Fettfinger nicht aus ihrer Verpackung zu befreien sind, kleine – mit Folie verschlossene – Plastikbehälter, die wahlweise Nußcreme, Diätmarmelade oder Streichirgendwaswurst oder -käse enthalten.

In meiner letzten REM-Phase an diesem Sonntag morgen träumte ich noch von “fluffige Ost-Schrippe meets südtiroler Marillen-Marmelade”. Das war vielleicht etwas viel verlangt und ich hätte mich sicherlich auf Kirschmarmelade herunterhandeln lassen, wäre die Schrippe non-negotiable item gewesen. War sie leider jedoch nicht.

Abgerundet wurde mein Eindruck noch durch das Teewasser aus dem Samowar – die barometrische Höhenformel kann ich nicht mehr aus dem Stehgreif ableiten, aber Wasser kocht m.W. nach in Berlin bei 100 Grad Celsius – und die leckeren Früchtetees, die dort plaziert waren, wo der aus dem Koffer lebende Berufsnomade normalerweise Darjeeling oder Assam vermutet.

Fazit:

Bevor ich mich mit einer Flasche Pennerglück in den nächsten Park zu Hase und Igel begebe, würde ich dem Agon noch ein zweite Chance geben. Aber ausschließlich dann.

Denn für 64 EUR pro Nacht erwarte ich deutlich mehr.

Adresse:

Hotel Agon am Alexanderplatz
Mollstraße 4
10178 Berlin