In den letzten Monaten wurde am U-Bahnhof Frankfurter Tor in Berlin-Friedrichshain eifrig gebaut. Der erst vor fünf Jahren komplett renovierte U-Bahnhof der Linie U5 sollte barrierefrei werden. Für die Bauarbeiten wurden die MetroTram M10 sowie die Tramlinie 21 unterbrochen und teilweise mit Schienenersatzverkehr bedient. Da die Station direkt vor meiner Haustür liegt, konnte ich die Bauarbeiten gut beobachten und muss sagen, dass aus meiner Sicht die Einschränkungen sehr gering waren.
An der U-Bahnstation selbst wurde lange hinder einem blauen Vorhang gearbeitet. Dieser wurde jetzt gelüftet und der neue Fahrstuhl sowie die Treppe für einen schnelleren Übergang zu den Tramlinien wurden enthüllt. Und erste Schmierer schmierten ihre Schmierereien.
Gerade der Umstieg zu den Straßenbahnen ist nun deutlich praktischer. So muss man nicht mehr über die die Seitenausgänge und danach wieder auf die Ampel warten. Für Personen mit Mobilitätseinschränkungen, gibt es nun auch einen Fahrstuhl – wenn auch mit Umsteigen auf der Zwischenebene.
Demnächst wird das Umsteigen von der U-Bahnline U5 zur MetroTram-Linie M10 noch einfacher: Die Station wird näher an die U-Bahnstation und den neuen Ausgang gelegt. Auch wird der Ausstieg nun zum Mittelstreifen der Warschauer Straße erfolgen (wie bereits bei der Haltestelle Grünberger Straße / Warschauer Straße). Deshalb wird doch vorerst auch nur die M10 mit moderen Zweirichtungsfahrzeugen halten können – diese haben Türen auf beiden Seiten. Die Tramlinie 21 mit Einrichtungsfahrzeugen vom tschechischen Hersteller Tatra wird noch bis zur Ausrangierung die alte Haltestelle bedienen.
Quellen: BVG-Pressemitteilungen vom 14. März 2007 und 31. Oktober 2008



