Artikel-Schlagworte: „Rohrpost“

Aus der Kategorie Unterwelten in Berlin von Stefan

28. November 2008

Berliner Rohrpost: Galerie 2

Gestern gab es bereits die erste Galerie zur Berliner Rohrpost im HTA in der Oranienburger Straße.

Und wer sich bisher immer noch nicht durchgerungen haben sollte, am vorerst letzten Besuchswochenende auf absehbare Zeit hinzugehen, der möge sich die zweite Galerie doch noch einmal genauer ansehen:

Wunderbar, oder nicht? :)

Aus der Kategorie Unterwelten in Berlin von Stefan

27. November 2008

Berliner Rohrpost: Galerie 1

Wie von Nico bereits angekündigt, tickt die Uhr: Ende November ist zunächst einmal Schluß mit Führungen in der Unterwelt der Berliner Rohrpost.

Wer jetzt immer noch zögert, sich am kommenden Samstag bzw. Sonntag, jeweils um 11 Uhr oder um 13 Uhr in der Monbijoustraße 1 (Monbijoustraße / Ecke Oranienburger Str.) einzufinden, dem sei an dieser Stelle ein kleiner Aperitif serviert:

Aus der Kategorie Berlin von Nico

21. November 2008

Letzte Chance: Berliner Rohrpost in zwei Wochen dicht

Führungen durch die Rohrpostanlagen im Keller des imposanten – aber leider schon verfallenen – Gebäudes aus dem Ende der Kaiserzeit sind nur noch bis Ende November möglich. Im Haupttelegraphenamt (HTA) an der Ecke Oranienburger Straße / Monbijoustraße stehen umfangreiche Renovierungsarbeiten an. Ob nach der Renovierung weitere Führungen möglich sind, ist ungewiss. Es besteht zu befürchten, dass der Investor die Rohrpostanlagen entfernen lässt. Geplant ist eine Wellness-Anlage und ein Parkhaus. Aber keine Rohrpost.

rohrpost-siemens-maschine-hta.jpg

Die letzten Führungen durch das Haupttelegraphenamt und zur Geschichte der Rohrpost in Berlin finden an diesen und dem nächsten Wochenende durch die Berliner Unterwelten e. V. statt:


  • Samstag, 22. November: 11 und 13 Uhr

  • Sonntag, 23. November: 11 und 13 Uhr

  • Samstag, 29. November: 11 und 13 Uhr

  • Sonntag, 30. November: 11 und 13 Uhr


Wir haben die Führung letzten Samstag gemacht und waren begeistert. Zu sehen ist nicht nur eine unglaubliche technische Meisterleistung, sondern auch eine spannende Führung durch die Berliner Unterwelten e. V. Ein Bericht und spannende Fotos folgen.

Aus der Kategorie Berlin, S-Bahnhöfe in Berlin von Stefan

20. November 2008

Wo sind die Briefkästen geblieben?

Heute morgen bei strömendem Regen zum Nordbahnhof gelaufen. Zwei Briefe in der Tasche. Aber kein Briefkasten, zumindest nicht an der Invalidenstraße. Zum (Bahnhof)” target=”_self”>Friedrichstraße gefahren, Umsteigen in die Stadtbahn. Die perfekte Lage für einen Briefkasten: Das Zwischengeschoß, auf welchem die Rolltreppen zusammentreffen. Jedoch, man ahnt es: Nix Briefkasten. Weiter bis zur (Bahnhof)” target=”_self”>Friedrichstraße gefahren, Umsteigen in die Stadtbahn. Die perfekte Lage für einen Briefkasten: Das Zwischengeschoß, auf welchem die Rolltreppen zusammentreffen. Jedoch, man ahnt es: Nix Briefkasten. Weiter bis zur Büro angekommen, zwei Briefe in der Tasche und so’n Hals… :|

Würde zu gern wissen, wer wann zugestimmt hat, daß es dem früheren Sondervermögen des Bundes gestattet wurde, den Service im Monopolbereich so weit einzuschränken, daß es letztlich zur AG mutieren und Kapitalmarktfähigkeit erlangen konnte. Daß es zu einer Investoren-freundliche “Opportunity” wurde.

Und weswegen? Damit el Ex-Cheffe, der Herr sieht gerade seinem Prozeß wegen Steuerhinterziehung entgegen [Link 1; Link 2; Link 3; Link 4], seinen Wunschtraum von der Schaffung des größten Logistikers aller Zeiten verwirklichen konnte? Was dabei herauskommt, heißt u. a. DHL und hat in den USA Milliarden von Euronen [Tagesschau-Video] versenkt. Die unter anderem damit verdient werden, daß Briefkästen abgebaut und Servicezeiten eingeschränkt werden.

Am Hamburger Hauptbahnhof gab es einmal ein Postamt, welches 24 / 7 praktizierte. Wenn man freundlich fragte, bekam man dort sogar morgens um 1.30 Uhr noch den Stempel des Vortages. Wer einmal eine Hausarbeit im Zivilrecht mit Abgabefrist auf den letzten Drücker geschrieben hat, weiß dies wirklich zu schätzen. Und die Berliner Rohrpostämter hatten von 7-22 Uhr geöffnet – war ja aber ein veraltete Technik.

In den 1990er war DHL der beste Kurierservice weltweit, professioneller noch als Fedex oder gar UPS. Kostspielig, aber man konnte DHL die wirklich wichtigen Dinge bedenkenlos anvertrauen. Und heute? Fährt die Post damit Paket aus. Was für’n Abstieg der Marke…

Wir leben in der Hauptstadt der drittgrößten Wirtschaftsnation der Erde. Und in der Innenstadt muß man nach Briefkästen suchen. Mann, wie habe ich die gegeelten Kuttenträger satt. :(