Okay, gehen wir ‘mal die Checkliste für die U8-Sushi-Shuttle-Kategorie durch:
- Fisch? Yub.
- Reis? Gibt’s auch.
- Ingwer? Jo.
- Wasabi? Hm, selbst ist der Gast, schätze ich ‘mal.
Also, wenn
2 von 3 nicht schlecht ist, dann sollten doch
3 von 4 die
Qualifizierungshürde nehmen, oder?
Eben. Also Mittmann’s, verkehrsgünstig gelegen am U-Bahnhof Jannowitzbrücke (Brückenstraße / Ecke Rungestraße), fällt im positiven Sinne in die Kategorie: Muß man erlebt haben. Idealerweise im Sommer, wenn man draußen sitzen kann und die Touristen beim Versuch der Bestellung beobachten kann.
Die Gerichte des Mittagstisches – monströse, sehr schmackhafte Portionen mit Apfelsaftschorle und Tip für deren ganze 6 Euronen – werden nämlich nur an der Schiefertafel draußen angeschlagen; es gibt für den Mittagstisch keine Karten, auf den Tischen ausliegen.
Dafür gibt es der Einfachheit halber aber täglich eine Menge Klassiker, die man sich gut merken kann: Spaghetti mit Huhn, 2 Currywürste mit Pommes (Achtung: nicht wild, aber – s.o. – monströs) oder die frischen Salate mit Huhn, Thun oder Schafskäse, wenn ich mich recht entsinne.
Und das Beste von allem: Wenn man immer das Gleiche ißt, reicht zum Bestellen ein stummes Kopfnicken. Ein gutes Beispiel für die Extrameile im Kundenservice – daher 6 von 5 Sternen.
Mittmann’s – Deutsche Küche und Fischspezialitäten
Rungestraße 11
10179 Berlin
Tel. 030 / 279 35 02
www.mittmanns.de
PS: Übrigens, man sollte bei Mittmann’s nicht versuchen, mit Plaste&Elaste zu zahlen – nur Bares ist Wahres!