Artikel-Schlagworte: „U-Bahnlinie U8 (BVG)“

Aus der Kategorie U-Bahnstationen in Berlin von Stefan

14. November 2008

Kurzmeldung: St.Oberholz-Aufgang am U-Bahnhof Rosenthaler Platz wieder offen

Rechtzeitig vor Beginn der nassen Jahreszeit hat die BVG Mitleid mit den Fahrgästen und stellt den Ausgang zum St. Oberholz am U-Bahnhof Rosenthaler Platz der Linie U8 wieder zur Verfügung:

U-Bahnhof-Rosenthaler-Platz-Eingang-St-Oberholz-_IMG_1393.JPG

Der Aufgang präsentiert sich in makelloser Ästhetik der neuen Wandfliesen, auch wenn mir bis heute nicht so ganz klar ist, nach welcher Methode die Auswahl der zu ersetzenden Fliesen getroffen wurde:

Anyway. Es wurde für die Nachwelt dokumentiert und wir kommen wieder trockenen Fußes zum St.Oberholz.

Aus der Kategorie Essen & Ausgehen von Nico

7. November 2008

U8-Sushi-Shuttle: Reichelt am U-Bahnhof Jannowitzbrücke

Wie gutes Sushi handwerklich und frisch zubereitet schmeckt, haben wir letzte Woche im Aiko am U-Bahnhof Rosenthaler Platz genossen. Heute waren wir wieder entlang der U8 auf der Suche nach Sushi. Gespeist haben wir in unserem Büro. Das Sushi kam aus dem Reichelt (Hersteller: Sishu).

Reichelt? Ja. Wir sind konsequent und testen jedes Sushi an der U-Bahnline U8. Auch im Reichelt. Auch im Alexa. Dort im Keller lächelt einem das Sushi direkt und aggressiv am Eingang zwischen Salat und fertig schnittenem Obst entgegen. Nur die Preise lächeln nicht – sie grinsen.

OK. Wir haben es gewagt. Auf “Sushi Tray Ayko” fiel unsere Wahl. Für nur 6,99 €. Ca. 0,01 € billiger als manches Sushi-Menü im Restaurant. Hoffentlich schlägt sich das nicht im Geschmack nieder.

Im Büro angekommen und nach ersten Fotografien im Rohzustand wollten wir und voller Erwartungen (nein, keine positiven) über das Sushi hermachen. Doch wie? Stäbchen? Fehlanzeige. Vielleicht lagen sie beim Reichelt in der Kühltruhe. Aber welcher Sushi-Lieferservice verwöhnte Mensch denkt an sowas? Wir werden es also mit der Gabel probieren. Wir sind hart.

Nächster Schritt: Ingwer auspacken. Oder besser gesagt die “Ingwerzubereitung”, wie es auf der Packung steht. Ganze 5 g wurden uns gegönnt. Damit kann man die Spitze der Gabel oder die Hohlräume der hinteren beiden Zahnreihen füllen. Aber nicht beides zusammen. Wir sind fair und teilen durch zwei.

Danach das Wasabi. Nein, die “Wasabizubereitung”. Hier werden uns satte 2,5 g gegönnt. Farblich eher etwas zu gelb, leicht ins senfartige gehend.

Reichelt (im Alexa)
Grunerstraße 20
10179 Berlin
Aber jetzt der Hauptgang: das Sushi. 4 Maki, 4 Nigiri, 3 eckige Inside-Out-Rollen. Stefan gab mir vorher einen Zettel um meine Spontanen Gefühle aufzuschreiben: Geschmacklos. Klebrig. Kaugummi. Sauer. Trocken. Komisch fischiger Nachgeschmack. Außer Reis kein Geschmack.

Wie wird man den Geschmack wieder los? Schwierig. Er setzt sich zwischen den Zähnen fest. Klebt an der Zunge. Und im Hals. Jetzt erst mal eine Cola-Light zum Neutralisieren. Und nächstes Mal wieder ins Restaurant.

Ich gebe 1 von 5 Sternen.

Aus der Kategorie Essen & Ausgehen von Stefan

1. November 2008

U8-Sushi-Shuttle: Das Aiko am U-Bahnhof Rosenthaler Platz

Sushi im Grillhaus? Aber ja doch! Und gutes Sushi – auch weil es ein japanisches Grillhaus ist.

Ich gehöre nicht zu denen, die Säugetiere verspeisen, egal ob gesotten oder gegrillt. Auch darf der Fisch, den ich so gern verspeise, ruhig roh sein, wenn er denn von fachkundigen Händen, mit Leidenschaft und Sinn für Qualität zubereitet wird.

Es soll ja Gastronomiebetriebe geben, in denen “Sushi” auf einem Endlosband durch den Gastraum karriolt wird. Wer seine bisherige kulinarische Sozialisierung in Sachen Sushi dort erfahren hat, dem sei angeraten, es einmal im Aiko mit richtigem Sushi zu versuchen. Eine Offenbarung in Sachen Frische, Zartheit und Geschmack.

Hierzu kommen noch eine ganze Reihe von weiteren Annehmlichkeit, die das Aiko zu bieten hat:


  • Kostenloses WLAN

  • Unparfümierte Seife

  • Eine Entfernung zum U-Bahnhof Rosenthaler Platz, welche einen Regenschirm überflüssig macht.


Adresse:
AIKO
Brunnenstraße 193
10119 Berlin
Telefon: 030 28098111
Als Hamburger fand ich die 50 %-Happy-Hour, die sich von mittags bis 23 Uhr hinzieht, anfänglich etwas irritierend. Mittlerweile habe ich sie jedoch zu schätzen gelernt, denn sie hat einen angenehmen Nebeneffekt: Die Nigiris werden nämlich nicht in Päarchen geliefert, sondern als Einzelstücke. In anderen Worten: Ich kann für kleines Geld eine Vielzahl von unterschiedlichen Sorten ausprobieren. Da lacht doch das Herz!

Meine Wertung daher: 5 STERNE (ja, machen wir visuell in den nächsten Tagen noch ansprechender….)

P. S.: Zu beliebten Zeiten empfehle ich eine Reservierung.

Aus der Kategorie Berlin, Essen & Ausgehen von Stefan

31. Oktober 2008

Eine neue Kategorie: Essen & Ausgehen

Nico und ich – der Fachmann wird es bereits gemerkt haben – gehören nicht zum harten Kern der Schienenfahrzeugliebhaber im engeren Sinne. Also ich zumindest zähle die Anzahl der “Nieten” auf H0-Modellen nicht nach, um sie mit dem Vorbild zu vergleichen.

Im weiteren Sinne hat dies aber viele Vorteile. Einen davon möchten wir heute bereits ankündigen: Die neue Kategorie “Essen & Ausgehen”. Was hat dies mit dem Thema zu tun? Sehr viel. Denn wie kaum eine andere Stadt ist Berlin geeignet, das Leben, die Kultur, die Menschen – seine Urbanität – per Bahn zu erkunden.

Die U8 ist beispielsweise ein perfekter Shuttle für die Sushi-Liebhaber unter uns. Und damit wollen wir dann auch morgen beginnen. Am U-Bahnhof Rosenthaler Platz, genauer gesagt in der Brunnenstraße 193.

Aus der Kategorie U-Bahnstationen in Berlin von Stefan

23. Oktober 2008

Verpaßt! Asche auf unser Haupt …

Als ich am vergangenen Sonnabend um 18.40 Uhr endlich am Bahnsteig der U5 am Alex auftauchte, konnte ich nur noch vernehmen, wie die letzten BVG-Luftballons der Abschlußparty der Sanierung / Restaurierung des U-Bahnhofes Alexanderplatz zum Platzen gebracht wurden. Zu spät: keine Originalfliesen mehr zu sehen, kein restaurierter Triebwagen, keine spannenden Fotos. Nada, nix.

Ich war bis dahin auf dem Barcamp Berlin 3 gewesen, welches zeitgleich mit den Feierlichkeiten stattfand. Nach meinem persönlichen Zeitgefühl war es noch früh am Tage – vermutlich schwingt unsere Branche ein wenig außerhalb des Zeitkontinuums aller anderen.

Anyway, denn Schaffner hat den Tag gerettet. Daher viel Spaß beim Betrachten seiner tollen Fotos! (Und besten Dank von dieser Stelle.)

Aus der Kategorie U-Bahnstationen in Berlin von Stefan

22. Oktober 2008

Zwischenstand II: Arbeiten am U-Bahnhof Rosenthaler Platz – Ich bin zwei Kioske

Seit gut einer Woche ist der Kiosk offen. Genauer gesagt: sind der Kiosk und der Backshop offen, denn die beiden werden von verschiedenen Anbietern betrieben.

Der Kiosk spricht mich als Spät- und Wochenend-Werktätigen mit seinen kundenfreundlichen Öffnungszeiten natürlich besonders an: Montags bis freitags von 6.00 Uhr morgens bis 24.00 Uhr abends und am Wochenende von 6.00 Uhr morgens sogar bis 1 vielleicht auch 2 Uhr am darauffolgenden Morgen.

Natürlich kann Frau Güngör dies nicht alles allein bewältigen, hat aber tatkräfitge Hilfen von den Kollegen. Und die wird auch nötig sein, den der Kiosk führt die richtigen Zeitungen und Tabaksorten, mit Tyskie das richtige Bier (Achtung: Die Tyskie-Site ist sehr FLASH-lastig, hat dafür aber eine lustige Altersabfrage für US-Bürger…) und natürlich auch Bionade und Club-Mate.

Der Backshop wird hingegen von der Heidebrot Backstube (Link funktioniert im FireFox 3.0 unter MacOS – Stand heute – nicht) betrieben, eine Filialbäckerei, die derzeit in Berlin stark expandiert. Die Öffnungszeiten (Montags bis sonntags von 6.00 Uhr morgens bis 20.00 Uhr abends) sind weniger an den Nachtschwärmern orientiert als an normalen Kunden – sie schlagen die früheren dunklen Tagen der Ladungsöffnungszeiten jedoch ebenfalls um Längen. Die Dampfgare verspricht frische Brötchen den ganzen Tag über und die Café-Maschine läßt ebenfalls hoffen – ich werde von meine Erfahrungen demnächst einmal an dieser Stelle berichten.