Eines der schönsten Schlösser im Berliner Umland ist das Schloss Rheinsberg. Romantisch verträumt liegt es mitten in der Brandenburgischen Seenplatte am Grienericksee. Gerade im Winter zeigt es sich von seiner schönsten Seite. Kein Massentourismus, viel Natur, Schnee und ein zugefrorener See – ein Geheimtipp für einen erholsamen Wochenendausflug.
Von der Innenausstattung kann das Schloss Rheinsberg es locker mit dem Schloss Sanssouci mithalten. Verbrachte doch der Alte Fritz „seine glücklichsten Tage“ im Rheinsberger Schloss. Nach der Thronbesteigung von Friedrich dem Großen baute es sein Bruder Heinrich Prinz von Preußen zu einem wunderbaren Schloss mit einem herrlichen Schlossgarten, der sich um den See herum bis zum anderen Ufer zieht aus. Von der Pyramide auf der gegenüberliegenden Uferseite hat man den besten Ausblick auf das Schloss – besonders hübsch wird es durch die weiße Schneehaube.
Als kleine Wanderung ist der Philosophensteig zu empfehlen, der durch den Schlosspark entlang des Rheinsberger Sees und durch den Wald zurück führt (ca. 90 min). Ist der See zugefroren, kann man vor herrlicher Kulisse Schlittschuhfahren. Im Sommer lädt die schöne Seenlandschaft zu Fahrradtouren ein.
Die Schlossführungen empfehlen sich besonders im Winter, wenn sie in sehr kleinen Gruppen durch begeisterte Schlossmitarbeiter gemacht werden. Im Sommer gibt es bei viel Betrieb nur Kopfhörer. Im Schloss ist außerdem das Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum untergebracht.
Anfahrt
Im Sommer fährt die Regionalbahn RB54 direkt von Berlin nach Rheinsberg. Zurzeit ist diese Linie noch wegen Bauarbeiten gesperrt. Aber auch mit dem RegionalExpress RE5 bis Gransee und dann weiter mit dem Bus 784 kommt man bequem in 90 min hin und kann den Tag dort genießen und abends zurückfahren (Link zur Fahrbahnauskunf Berlin Hbf—Rheinsberg, Schloss).



