Archiv für die Kategorie „Essen & Ausgehen“

Aus der Kategorie Essen & Ausgehen von Stefan

21. März 2009

Cafés, die wir gern aufsuchen (1): Hackescher Hof

Für alle, die gern süß frühstücken, gibt es im Café Hackescher Hof ein absolutes Highlight:

Konfitüre von D’Arbo (ja, jene aus Österreich…) und fluffige Ost-Schrippen. Mit Butter, schwarzem Café und dem ganzen Drum-herum m.E. immer 30 Minuten wert. :)

Und wenn man nett fragt, dann suchen die Damen einem auch Rosen-Marillen-Konfitüre heraus. Mit der kann man ja bekanntlich auch andere Dinge machen, wie zum Beispiel Rosenmarillen-Joghurt-Eis:

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Aus der Kategorie Essen & Ausgehen von Stefan

22. Februar 2009

Cafés, die wir nicht mehr aufsuchen müssen (1): Café Schwarzsauer, Prenzelberg

„Habt ihr schon gewählt?“, säuselte sie, den Nachbartisch mit dem Lappen liebkosend, den bedürftigen Unseren mit Missachtung strafend.

Wir hatten: Bionade und eine heiße Schokolade mit Sahne für nur 5,50 € inkl. MWSt. sowie an den Tisch schleppen und in die Marmelade-Reste stellen.

Die reale Art-Direktoren-Dichte mußte die gefühlte noch bei weitem übersteigen und die Gastfreundschaftsindustrie hatte sich preislich dynamisch angepaßt. Vielleicht hatten wir aber auch anstelle der Kiezbewohnerkarte einfach nur diejenige für Touristen aus Mitte erwischt: What a difference 800 m makes… Anyway.

Nach fünf verklebten Minuten konnten wir uns dem Werben von Prenzelberg einfach nicht mehr weiter entziehen. Auf dem Weg ins Getümmel nahm die Tresendame meine Münzen mit dem süffisanten Lächeln der Erkenntnis entgegen, daß sie heute ihren Beitrag geleistet hatte, den Kiez vor weiterer Überfremdung zu schützen – zumindest aber das Schwarzsauer.

Oberholz ist eigentlich doch ganz nett. Und uneigentlich auch… :)

Café Schwarzsauer
Kastanienallee 13
10435 Berlin
Telefon: 030 | 4485633

Aus der Kategorie Essen & Ausgehen von Stefan

11. Februar 2009

U8-Sushi-Shuttle: Das Pan Asia am U-Bahnhof Weinmeisterstraße

Es war irgendwann im Herbst 2007. Zugegeben, Muscheln waren bis dahin sushi-technisch komplettes Neuland für mich. Nichts gegen Muscheln – es gibt nur wenig Besseres als frische Nordsee-Miesmuscheln auf einer nordfrisischen Insel verspeist. Aber roh auf Reis? Hatte zuvor ‘mal eine rohe Auster gekostet… [schüttel].

Da wir an jenem Tag aber den Vorteilen des Spesenrittertums frönen konnten – “der Herr hier zahlt…” – bestellten wir im Pan Asia erstmals Jakobsmuscheln. Und was geliefert wurde, prägte meine Vorstellungen irreversible: zart, delikat und dann auch noch riesig. Nun, unglücklicherweise haben wir sie in dieser Qualität & Menge nie wieder bekommen, weder im Pan Asia, noch in anderen Sushi-Restaurants. Aber egal.

Seit dieser Zeit gehen wir also immer einmal wieder im Pan Asia essen. Das Sushi ist gut – und man läßt es sich sehr gut bezahlen. Was sicherlich der Location geschuldet ist: Lage und Ausstattung – Unisex-Toilette mit Waschbecken mit überraschender Usability inklusive – sind betriebswirtschaftlich einfach nicht anders einzubringen. Und die Reservierungsrate macht deutlich, daß es auch in den post-Lehman Brothers-Zeiten genügend Menschen mit tiefen Taschen gibt.

Fassen wir zusammen:

(1) Wenn Sie ein gutes Sushi-Restaurant in zentraler Touristen-Lage in Mitte suchen, welches für Geschäftsessen geeignet ist, dann sind Sie im Pan Asia richtig.

(2) Wenn Sie einfach Sushi mit einem sehr guten Preis- / Leistungsverhältnis in Mitte wollen, dann empfehlen wir das Aiko Sushi am Rosenthaler Platz.

Wertung:

4 von 5 Sternen.

Anmerkungen:

(1) Im Sommer würde ich 0,5 Sterne mehr geben, da man dann draußen sitzen / liegen kann. Das hat wirklich Charme.

(2) Wenn das hier etwas unbebildert und daher dröge aussieht, dann hat das damit etwas zu tun, daß man uns Aufnahmen untersagt hat. Selber schuld, dann eben keine Bilder. Und keinen Backlink… ;)

(3) Dafür kann man hier Jakobsmuscheln in aller Pracht betrachten (büschen nach unten scrollen…).

Adresse:

Pan Asia

Rosenthaler Straße 38

10178 Berlin

Aus der Kategorie Essen & Ausgehen von Stefan

17. Januar 2009

U8-Sushi-Shuttle: Mittmann’s am U-Bahnhof Jannowitzbrücke

Okay, gehen wir ‘mal die Checkliste für die U8-Sushi-Shuttle-Kategorie durch:


  1. Fisch? Yub. :)

  2. Reis? Gibt’s auch. :)

  3. Ingwer? Jo. :)

  4. Wasabi? Hm, selbst ist der Gast, schätze ich ‘mal. :|


Also, wenn 2 von 3 nicht schlecht ist, dann sollten doch 3 von 4 die Qualifizierungshürde nehmen, oder?

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Eben. Also Mittmann’s, verkehrsgünstig gelegen am U-Bahnhof Jannowitzbrücke (Brückenstraße / Ecke Rungestraße), fällt im positiven Sinne in die Kategorie: Muß man erlebt haben. Idealerweise im Sommer, wenn man draußen sitzen kann und die Touristen beim Versuch der Bestellung beobachten kann. :D

Die Gerichte des Mittagstisches – monströse, sehr schmackhafte Portionen mit Apfelsaftschorle und Tip für deren ganze 6 Euronen – werden nämlich nur an der Schiefertafel draußen angeschlagen; es gibt für den Mittagstisch keine Karten, auf den Tischen ausliegen.

Dafür gibt es der Einfachheit halber aber täglich eine Menge Klassiker, die man sich gut merken kann: Spaghetti mit Huhn, 2 Currywürste mit Pommes (Achtung: nicht wild, aber – s.o. – monströs) oder die frischen Salate mit Huhn, Thun oder Schafskäse, wenn ich mich recht entsinne.

Und das Beste von allem: Wenn man immer das Gleiche ißt, reicht zum Bestellen ein stummes Kopfnicken. Ein gutes Beispiel für die Extrameile im Kundenservice – daher 6 von 5 Sternen.

Mittmann’s –  Deutsche Küche und Fischspezialitäten

Rungestraße 11

10179 Berlin

Tel. 030 / 279 35 02

www.mittmanns.de

PS: Übrigens, man sollte bei Mittmann’s nicht versuchen, mit Plaste&Elaste zu zahlen – nur Bares ist Wahres! ;)

Aus der Kategorie Essen & Ausgehen von Nico

9. Januar 2009

U8-Sushi-Shuttle: Das Fuki-Sushi

Auf halben Weg zwischen dem U-Bahnhof Rosenthaler Platz und Weinmeisterstraße, direkt über der U-Bahnstrecke liegt das Fuki-Sushi. Ein kleiner Laden an der Kreuzung der Rosenthaler Straße und der Kleinen Rosenthaler Straße. Eine schöne Gegend also.

Durch den Schnee erreichten wir das Sushi-Restaurant, das uns mit großer Leere begrüßte. So tief war der Schnee nun auch wieder nicht. Zumindest konnten wir uns den Platz frei wählen.

Die Karte zeugte nicht gerade von Liebe zum Detail. Eher von Microsoft Word. Mehr Stil hatte der schwarze Teller, auf dem das Sushi präsentiert wurde.

Da es während der Happy Hour alles doppelt gab, bekam man statt sechs gleich zwölf gleiche Makis. So mussten wir uns absprechen um wenigstens ein bisschen Abwechslung zu erhalten.

Während die weißen Fische ganz OK waren, schmeckten die roten nicht so gut. Auch die Muscheln (Jakobsmuschel und Surfmuschel) konnten nicht überzeugen. Dafür war die Algenhülle umso bissfester.

Also insgesamt hielt sich unsere Begeisterung in überschaubaren Grenzen. Preislich liegt das Fuki-Sushi in gleicher Höhe wie das Aiko-Sushi, dass nur wenige Minuten entfernt ist. Sowohl das Sushi selbst, aber auch das Lokal und die Karte sind beim Aiko einladender.

FUKI Sushi
Rosenthaler Straße 61
10119 Berlin
Telefon: 030 28 38 77 83

Aus der Kategorie Essen & Ausgehen von Stefan

22. November 2008

U8-Sushi-Shuttle: Don Sushi am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße

Nach den letzten unangenehmen Erfahrungen kann es glücklicherweise nur besser werden. :)

Wir möchten heute das Don Sushi in der Brückenstraße 15 vorstellen, praktischerweise in der Nähe des nördlichen Ausgang der U-Bahnstation Heinrich-Heine-Straße gelegen.

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Das Don Sushi ist ein kleiner Betrieb, der durch seine familiäre Atmosphäre überzeugt. Das Sushi wird direkt im Gastraum frisch zubereitet, welcher übrigens nur vier Tische hat. Der Service ist aufmerksam und dabei asiatisch zurückhaltend.

Das Sushi ist lecker – auch wenn ich diesmal von brauner Würze auf meinen geliebten Jakobsmuscheln und anderen Streuseln überrascht wurde. Das nächste Mal bitte vorher fragen, ich mag es unverfälscht.

Die Preise liegen im Rahmen des Üblichen für Mitte – für gut 10 EUR geht man in der Regel nicht hungrig nach Hause. Das Don Sushi hat auch einen Lieferservice der über Pizza.de abgewickelt wird.

Meine Wertung: 3 von 5 Sternen; man kann Jakobsmuscheln in ihrem Naturzustand geschmacklich nicht mehr verbessern.


Öffnungszeiten:
Montag – Freitag: 11:00 – 22:00 Uhr
Samstag: geschlossen
Sonntag: 15:00 – 22:00 Uhr
Adresse:
Don Sushi
Brückenstraße 15
10179 Berlin
Telefon: 030 240 45 669

Aus der Kategorie Essen & Ausgehen von Nico

7. November 2008

U8-Sushi-Shuttle: Reichelt am U-Bahnhof Jannowitzbrücke

Wie gutes Sushi handwerklich und frisch zubereitet schmeckt, haben wir letzte Woche im Aiko am U-Bahnhof Rosenthaler Platz genossen. Heute waren wir wieder entlang der U8 auf der Suche nach Sushi. Gespeist haben wir in unserem Büro. Das Sushi kam aus dem Reichelt (Hersteller: Sishu).

Reichelt? Ja. Wir sind konsequent und testen jedes Sushi an der U-Bahnline U8. Auch im Reichelt. Auch im Alexa. Dort im Keller lächelt einem das Sushi direkt und aggressiv am Eingang zwischen Salat und fertig schnittenem Obst entgegen. Nur die Preise lächeln nicht – sie grinsen.

OK. Wir haben es gewagt. Auf “Sushi Tray Ayko” fiel unsere Wahl. Für nur 6,99 €. Ca. 0,01 € billiger als manches Sushi-Menü im Restaurant. Hoffentlich schlägt sich das nicht im Geschmack nieder.

Im Büro angekommen und nach ersten Fotografien im Rohzustand wollten wir und voller Erwartungen (nein, keine positiven) über das Sushi hermachen. Doch wie? Stäbchen? Fehlanzeige. Vielleicht lagen sie beim Reichelt in der Kühltruhe. Aber welcher Sushi-Lieferservice verwöhnte Mensch denkt an sowas? Wir werden es also mit der Gabel probieren. Wir sind hart.

Nächster Schritt: Ingwer auspacken. Oder besser gesagt die “Ingwerzubereitung”, wie es auf der Packung steht. Ganze 5 g wurden uns gegönnt. Damit kann man die Spitze der Gabel oder die Hohlräume der hinteren beiden Zahnreihen füllen. Aber nicht beides zusammen. Wir sind fair und teilen durch zwei.

Danach das Wasabi. Nein, die “Wasabizubereitung”. Hier werden uns satte 2,5 g gegönnt. Farblich eher etwas zu gelb, leicht ins senfartige gehend.

Reichelt (im Alexa)
Grunerstraße 20
10179 Berlin
Aber jetzt der Hauptgang: das Sushi. 4 Maki, 4 Nigiri, 3 eckige Inside-Out-Rollen. Stefan gab mir vorher einen Zettel um meine Spontanen Gefühle aufzuschreiben: Geschmacklos. Klebrig. Kaugummi. Sauer. Trocken. Komisch fischiger Nachgeschmack. Außer Reis kein Geschmack.

Wie wird man den Geschmack wieder los? Schwierig. Er setzt sich zwischen den Zähnen fest. Klebt an der Zunge. Und im Hals. Jetzt erst mal eine Cola-Light zum Neutralisieren. Und nächstes Mal wieder ins Restaurant.

Ich gebe 1 von 5 Sternen.

Aus der Kategorie Essen & Ausgehen von Stefan

1. November 2008

U8-Sushi-Shuttle: Das Aiko am U-Bahnhof Rosenthaler Platz

Sushi im Grillhaus? Aber ja doch! Und gutes Sushi – auch weil es ein japanisches Grillhaus ist.

Ich gehöre nicht zu denen, die Säugetiere verspeisen, egal ob gesotten oder gegrillt. Auch darf der Fisch, den ich so gern verspeise, ruhig roh sein, wenn er denn von fachkundigen Händen, mit Leidenschaft und Sinn für Qualität zubereitet wird.

Es soll ja Gastronomiebetriebe geben, in denen “Sushi” auf einem Endlosband durch den Gastraum karriolt wird. Wer seine bisherige kulinarische Sozialisierung in Sachen Sushi dort erfahren hat, dem sei angeraten, es einmal im Aiko mit richtigem Sushi zu versuchen. Eine Offenbarung in Sachen Frische, Zartheit und Geschmack.

Hierzu kommen noch eine ganze Reihe von weiteren Annehmlichkeit, die das Aiko zu bieten hat:


  • Kostenloses WLAN

  • Unparfümierte Seife

  • Eine Entfernung zum U-Bahnhof Rosenthaler Platz, welche einen Regenschirm überflüssig macht.


Adresse:
AIKO
Brunnenstraße 193
10119 Berlin
Telefon: 030 28098111
Als Hamburger fand ich die 50 %-Happy-Hour, die sich von mittags bis 23 Uhr hinzieht, anfänglich etwas irritierend. Mittlerweile habe ich sie jedoch zu schätzen gelernt, denn sie hat einen angenehmen Nebeneffekt: Die Nigiris werden nämlich nicht in Päarchen geliefert, sondern als Einzelstücke. In anderen Worten: Ich kann für kleines Geld eine Vielzahl von unterschiedlichen Sorten ausprobieren. Da lacht doch das Herz!

Meine Wertung daher: 5 STERNE (ja, machen wir visuell in den nächsten Tagen noch ansprechender….)

P. S.: Zu beliebten Zeiten empfehle ich eine Reservierung.

Aus der Kategorie Berlin, Essen & Ausgehen von Stefan

31. Oktober 2008

Eine neue Kategorie: Essen & Ausgehen

Nico und ich – der Fachmann wird es bereits gemerkt haben – gehören nicht zum harten Kern der Schienenfahrzeugliebhaber im engeren Sinne. Also ich zumindest zähle die Anzahl der “Nieten” auf H0-Modellen nicht nach, um sie mit dem Vorbild zu vergleichen.

Im weiteren Sinne hat dies aber viele Vorteile. Einen davon möchten wir heute bereits ankündigen: Die neue Kategorie “Essen & Ausgehen”. Was hat dies mit dem Thema zu tun? Sehr viel. Denn wie kaum eine andere Stadt ist Berlin geeignet, das Leben, die Kultur, die Menschen – seine Urbanität – per Bahn zu erkunden.

Die U8 ist beispielsweise ein perfekter Shuttle für die Sushi-Liebhaber unter uns. Und damit wollen wir dann auch morgen beginnen. Am U-Bahnhof Rosenthaler Platz, genauer gesagt in der Brunnenstraße 193.